Die Lübecker Museen haben wieder ihre Türen geöffnet. Beachten Sie bitte die dafür notwendigen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen, häufig gestellte Fragen zur Wiedereröffnung beantworten wir Ihnen hier.

Unsere digitalen Inhalte
Digital Story
Entdecken Sie die Katharinenkirche auf ganz neue Art, in unserer Digital Story. Erfahren Sie alles über die Geschichte, Architektur und Kunstobjekte der Museumskirche und werfen Sie einen Blick ins Innere der Basilika.
Micro Blog
03.04.2020
15:00
Fast der gesamte Fußboden der Katharinenkirche besteht aus über hundert Grabplatten aus dem Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert. Das bedeutet, dass ihr jedes Mal, wenn ihr die Kirche betretet, auf Grabplatten lauft. Dieser Gedanke kann zunächst beunruhigend erscheinen, jedoch war es seit dem Mittelalter gebräuchlich, Kirchen als Grablege zu verwenden. Die Katharinenkirche war in dieser Hinsicht bei Lübecker Bürgern sehr beliebt. Im Sommer könnt ihr bei einer unserer beliebten Themenführungen die Grabplatten von berühmten Persönlichkeiten Lübecks entdecken und interessante Geschichten über diese erfahren.


03.04.2020
14:00
Das bedeutendste Epitaph der Katharinenkirche zeigt die Auferweckung des Lazarus und ist ein Meisterwerk des venezianischen Malers Jacopo Tintoretto (1576) . Ihr findet es im südlichen Seitenschiff der Katherinenkirche. Die Lübecker Nachrichten haben das Gedenkbild in ihre Liste der 10 schönsten Kunstschätze Lübecks aufgenommen. Klickt einfach auf das Bild unten, um den Artikel der LN zu lesen. Sobald die Katharinenkirche ihre neue Saison eröffnet hat, ist dieses einzigartige Gemälde wieder für unsere Besucher:innen zugänglich.
03.04.2020
13:35
Haltet Ausschau!
Wenn ihr dieser Tage einen Spaziergang durch Lübecks historische Altstadt macht, könnt ihr ein besonderes Schmuckstück der Katharinenkirche entdecken. Das Beste daran: Dieses Meisterwerk kann man auch ohne Zugang zu den Museen sehen. Haltet Ausschau nach dem Skulpturenensemble von Ernst Barlch in den Nischen der Westfassade der Kirche! Die drei Skulpturen mit dem Titel "Gemeinschaft der Heiligen" zeigen eine "Frau im Wind", einen "Bettler" und einen "Singenden Klosterschüler". Ernst Barlch wurde von den Nationalsozialisten als verfemter Künstler diffamiert. Die Barlach-Gruppe konnte vor den Nazis nur dadurch gerettet werden, dass es dem 1933 entlassenen Lübecker Museumsdirektor Carl Georg Heise 1936 gelang, die Figuren als Privatbesitz zu verstecken. Erst 1947 konnten die Skulpturen in ihren Nischen in der Fassade wieder aufgestellt werden.

Haltet Ausschau!